Dominik Stoschek

Mittwochabend, Flutlichtspiel in Kreuzberg! An diesem kalten September Abend lud der VfB Kreuzberg die Gäste aus des SSV Marienheide zu einer Pokalschlacht in der ersten Runde.

Die Gäste begannen von Anfang an zielstrebig und wollten sich erst gar nicht auf Nervenspiele einlassen. Bereits in der 4. Minute kam man zu der ersten 100%igen Torchance, welche Dominik Stoschek verstreichen ließ und rechts am Tor vorbeischoss. Schnell entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, was von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war. Sowohl den Gästen aus Marienheide als auch der Heimmannschaft unterliefen permanent leichtsinnige Fehler. Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit wurde die Qualität des Spiels besser. Die Spieler des SSV kontrollierten das Geschehen, waren in ihren Aktionen nach vorne allerdings viel zu ideenlos und lief sich immer wieder fest. Kreuzberg beruhte sich aufs Kontern und war mehrmals sehr gefährlich vor dem Tor, doch Torwart Nico Galati rettete mehrmals (26. und 29. Minute). Diese beiden Großchancen auf Seiten der Kreuzberger wirkten wie ein Weckruf für die Mannschaft des SSV Marienheide und in der Folge gewannen die Offensivaktionen an Dringlichkeit.

In der 33. Minute gelang dann der erste Treffer. Nach einfachem Doppelpassspiel auf der rechten Seite legte Maximilian Müller den Ball flach in Richtung Fünfmeterraum, wo Dominik Stoschek den Fuß hinhielt und zum 0:1 einnetzte. Trotz der Führung taten die Gäste sich weiterhin schwer, den Ball laufen zu lassen. Lediglich in 38. Minute, nach einem Pass in die Schnittstelle von Kapitän Lars Hennig, kam es noch einmal zu einer Chance, die erneut Dominik Stoschek zum 0:2 frei vor dem Torwart verwertete.

Nach dem Seitenwechsel sah man ein deutlich besseres Spiel. Die Kreuzberger waren bemüht, noch einmal zurückzukommen und drängten die Marienheider fast 20 Minuten lang in Richtung eigenes Tor, ehe ihnen dann in der 69. Minute, nach einem Totalausfall von Verteidiger Mahoud M. Ali, der ein Luftloch schlug, aus vier Metern frei vor dem Tor durch Sam Dreiner der Anschlusstreffer gelang. In der Folge wurde das Spiel hektischer, es entstand ein wahrer Pokalfight. Kreuzberg drängte auf den Ausgleich und hatte diesen in der 73. Minute auf dem Fuß, doch Nico Galati im Tor der Marienheider rettete in allerletzter Sekunde. Marienheide wusste sich nicht mehr zu helfen und wollte das Ergebnis nur noch über die Zeit retten. Zwei Minuten vor dem Schluss, nach einem langen Befreiungsschlag aus der Abwehr durchbrach Dominik Stoschek die Abwehr der Kreuzberger, lief alleine auf das Tor zu und schoss zur Entscheidung gekonnt oben rechts zum 3:1 für den SSV Marienheide in den Torgiebel. Keine Minute später, erneut nach einem langen Befreiungsschlag, brach Dominik erneut durch und netzte noch zum 1:4-Endstand ein.

Nach einem tollen Pokalfight pfiff der Schiedsrichter pünktlich ab. In der nächsten Runde treffen die Marienheider nun zuhause auf den SV Refrath/Frankenforst.