Eltern- und Zuschauerverhalten

Fair ist MehrFußball ist ein faszinierender Sport, bei dem Begeisterung und Emotion in jeder Partie am Spielfeldrand spürbar ist. Es ist für Eltern und auch Großeltern oftmals eine schöne Zeit diese mit ihren Kindern bzw. En- keln auf dem Sportplatz zu verbringen. Gerade im Vereinsfußball kann man viel für das Leben lernen. Teamfähigkeit, der Umgang mit Sieg und Niederlagen, die Entwicklung der eigenen Leistungsfähigkeit, dies alles bietet der Fußball in besonderem Maße.

Kinder spielen Fußball, weil sie ganz viel Spaß daran haben. Diese Freude an der Bewegung soll im Vordergrund des Kinderfußballs stehen. Denn für Kinder ist es gerade in diesem Alter wichtig, ohne Druck von außen Fußball spielen zu können. Sie sollen spielen, Spaß haben und dabei lernen, fair zu sein und auch mit Niederlagen umzugehen. Wenn wir sie mit zu hohen Erwartungen konfrontieren oder gar zum unfairen Spiel zu Gunsten eines Tores oder Sieges anstacheln, erreichen wir genau das Gegenteil: Unsere Jüngsten verlieren schnell den Spaß am Fußballspiel!

Vereinsangebote im Kinderfußball sind nur mit Unterstützung von Eltern, Großeltern und anderen Bezugspersonen unserer jüngsten Spielerinnen und Spieler möglich. Sowohl die An-/Abreise zu Wettspiel und Training, das Waschen der Trikots oder das Schnüren der Schuhe, aktive Mitarbeit bei Vereinsaktivitäten u.v.m., Eltern/Großeltern gehören zum Kinderfußball!

In einigen Fällen endet die Unterstützung der Erwachsenen aber nicht am Spielfeldrand. Überengagierte Eltern rufen Anweisungen, kritisieren Pässe oder versuchen, Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen. Obwohl diese Erwachsenen das Beste für die Jüngsten wollen, behindern sie unbeabsichtigt die Entwicklung unseres Fußballnachwuchses. Auch die Eltern repräsentieren den SSV Marienheide sowohl bei den Heimspielen, Auswärtsspielen und Turnieren. Deswegen sollten sie sich stets so verhalten, dass sie unseren Nachwuchsspielern ein Vorbild sind.

Fair ist MehrWir bitten deshalb um Respekt gegenüber den Kindern, egal, ob diese zur eigenen oder gegnerischen Mannschaft gehören. Unsachliche, emotional gefärbte Zurufe im Spielverlauf sind zu unterlassen, weil sie Ängste und Aggressionen verursachen. Das Team muss im Mittelpunkt stehen, nicht das eigene Kind. Auch die Leistung der Kinder des gegnerischen Teams gilt es anzuerkennen. Anfeindungen sind unangemessen. Anfeuern und Applaus dagegen sind erwünscht!

Ebenso wichtig ist der Respekt gegenüber dem Trainer der eigenen und gegnerischen Mannschaft. Sie sind für das Ein- und Auswechseln und für die Spielsteuerung verantwortlich – auch wenn sie noch ganz jung sein sollten.

Der Respekt gegenüber dem Schiedsrichter fällt den meisten Zuschauen am schwersten – aber ohne ihn gäbe es kein Spiel! Er handelt seiner Wahrnehmung entsprechend, auch wenn Zuschauer es manchmal anders sehen. Schiedsrichter sind, wie alle anderen Beteiligten, nicht immer fehlerfrei, besitzen aber Regelkenntnisse und haben an einer intensiven Ausbildung teilgenommen. Häufig könnten Regelkenntnisse der Zuschauer nicht gerechtfertigten Ärger vermeiden.

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